Angst und Leistung in Teams der Medienwirtschaft: by Stefanie Sorge

By Stefanie Sorge

Es kann anhand der Literaturanalyse gezeigt werden, dass Ängste auf den drei Systemebenen: Individuum, group, company - motivierend, integrierend, ordnend und organisierend auf das Denken und Handeln wirken. Die Angst kann motivierende oder hemmende Wirkungen auf die Arbeitsleistung in einem workforce besitzen. Um Ängste sinnvoll in einem Medienunternehmen steuern zu können, werden Kenntnisse der Operatorwirkung der Angst, Reflexionskompetenz, emotionale Intelligenz und Selbstorganisationsfähigkeit benötigt. Diese Kenntnisse werden innerhalb der vier systemischen Wirkfaktoren: Wirkung angstbesetzter Stimmungslagen auf Arbeitsprozesse, Grad der Selbstreflexion in angstbesetzten Stimmungslagen zur Systemstabilisierung, Grad der Leistungsbeschränkung der durch Ängste verursachten Abwehrreaktionen und Strategien der Emotionsregulierung und Konfliktbewältigung erarbeitet. Durch die Beschreibung systemfunktionaler Operatorwirkungen der Angst können die Wechselwirkungen innerhalb unterschiedlicher Systemebenen auf die Teamleistung dargestellt werden.​

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Durch Arbeitsteilung, mit Zugeständnis von Autonomie der einzelnen Teilsysteme und Individuen, kann ein Unternehmen produktiver arbeiten. 194 Bei allen Ereignissen in „synreferentiellen Systemen“ muss die unterschiedliche individuelle Eigendynamik als kritischer Input berücksichtigt werden. Denn die Synreferenzialität wird durch die Selbstreferenz der Individuen geformt. 195 191 vgl. , 128. vgl. , 129; vgl. Wimmer, Rudolf, Das Team als besonderer Leistungsträger in komplexen Organisationen. 2012, 13.

2005, 249-250. 203 vgl. , 92; vgl. Roth, Gerhard, Fühlen, Denken, Handeln. Wie das Gehirn unser Verhalten steuert, Frankfurt am Main (Suhrkamp) 2001, 263. 204 vgl. Ciompi, Luc, Die emotionalen Grundlagen des Denkens. Entwurf einer fraktalen Affektlogik, Göttingen (Vandenhoeck & Ruprecht) 3. Aufl. 2005, 88. 42 auf die Organisationsleistung. Die Angstlogik koppelt psychische, biologische und andere „synreferentielle Systeme“ (z. B. Kooperationspartner) miteinander. Die Angst erzeugt langfristig hemmende Operatorwirkung auf Kooperationsbeziehungen.

Die Systemgrenzen des sozialen Systems werden durch gemeinsame Wirklichkeitskonstrukte ausgebildet und stabili- 173 Die Begrifflichkeiten „soziales System“ und „synreferentielles System“ werden im Anschluss synonym verwendet. 174 vgl. Ciompi, Luc 2005, 131-133: Als emergente Wechselwirkungen wird die nicht-lineare Dynamik komplexer Systeme (z. B. Wetterentstehung, psychodynamische Energie) bezeichnet. Der Begriff des deterministischen Chaos stammt aus der Chaostheorie. Er beschreibt den Zustand zwischen Ordnung und Unordnung bzw.

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