Kriegstagebücher Band 1 by Konstantin Simonow

By Konstantin Simonow

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German Infantry in action, WWII

This 16th installment within the WARMACHINES sequence presents a distinct examine the uniforms and gear utilized by front line squaddies of Nazi Germany in the course of WWII in attractive colour images, as re-enacted by means of the second one conflict staff and Fallschirmjger old re-enactors. This booklet is like taking a look via a window to the prior, entire with Kbelwagen, Schwimmwagen, 20 mm Flak 38, Zundapp KS600, and Tatra OT-810 (Sd.

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Am vierzehnten Tag des Krieges meinte Hitler, wenn er jenseits des Urals sage, so meine er damit eine Linie zweihundert bis dreihundert Kilometer östlich vom Ural… Sie würden diesen Ostraum schon unter Kontrolle bringen. Was sollte also diese Frage an den gefangenen Feldwebel? … Was verstanden sie damals, in dieser Situation, unter „einiger Zeit“? Offenbar glaubten die jungen Offiziere der Abteilung Aufklärung trotz aller Mißerfolge an unserer Westfront daran, daß sich die Dinge in einiger, nicht allzu ferner Zeit zum Besseren wenden würden.

Armee Lestschiner. Sogleich entspann sich zwischen den beiden Redakteuren ein halblaut geführtes Gespräch darüber, wo man mich hinstecken solle, weil hier niemand den Standort der 3. Armee kannte, geschweige denn den Aufenthaltsort ihrer Zeitungsredaktion, zu der ich abkommandiert war. Schließlich und endlich wurde entschieden, ich solle einstweilen hierbleiben und bei der Frontzeitung arbeiten. Ustinow und ich setzten uns im Regen auf einen Kotflügel des „Emka“ und aßen Zwieback und Sprotten. Die Büchse Sprotten in meiner Manteltasche hatte ich ganz vergessen.

Vielleicht beruhigte sie auch die Erkenntnis, daß Orscha so tief im Hinterland lag, daß sich sogar ein Schriftsteller dort aufhielt. Ich weiß nicht, ob es zutrifft, aber als ich mich von ihnen verabschiedete, hatten sie ein wenig Mut gefaßt. Sie gingen, und ich schaute ihnen nach. Weiß Gott, warum mir so traurig zumute war. Ich hatte das Gefühl, diese Jungen gingen mit Sicherheit in den Tod. In der Nacht langten wir wieder auf dem Bahnhof an. Um die Zeit hieß es, es werde vielleicht ein Zug nach Mogiljow gehen.

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